Freitag, 15. Mai 2015

Der Gärtner ... Bei Wagenbach

Der Gärtner von Versailles!

Aufgrund aktueller Begeisterung wollen wir Ihnen zurufen: Hier ist das Buch zum Film!! Das schreibt der Verla Klaus Wagenbach. 

Die Existenz der schönen Gärtnerin ist historisch ja leider nicht belegt, diejenige von André Le Nôtre, der, wie Stefan Schweizer in diesem Buch ganz wunderbar erzählt, die französische Gartenkunst erfunden hat, aber sehr wohl!

Außerdem dringend empfohlen sei in diesem Hochzeitsmonat und immer: Graham Greene: Heirate nie in Monte Carlo !

Und weil der Mai irgendwie feminin ist, haben wir eigenwillige Weiblichkeit für Sie gebündelt: First Ladies – Ladies first! Fay Weldon: Kleine Schwestern, Doris Lessing: Das Leben meiner Mutter, Djuna Barnes: Verführer an allen Ecken und Enden, Vita Sackville-West: Unerwartete Leidenschaft,Lillian Hellman: Die Zeit der Schurken und Deborah Levy: Was ich nicht wissen will

Lassen Sie es sich gut gehen! Wir grüßen sehr frühlingsbeschwingt,

Ihr Verlag Klaus Wagenbach

Verlag Klaus Wagenbach
Der unabhängige Verlag für wilde Leser

Donnerstag, 7. Mai 2015

Brutvogel Atlas

Neuer Brutvogelatlas liefert umfassenden Datenfundus

Bundesamt für Naturschutz

Die Kartierung von 80 Millionen Brutpaaren und damit mehr als 400.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit stecken in „ADEBAR“, dem neuen Atlas Deutscher Brutvogelarten. Damit liefert das Werk einen umfassenden Datenfundus zu allen 280 in Deutschland brütenden Vogelarten. 
Es belegt dabei unter anderem, dass Buchfink und Amsel die häufigsten Arten sind. Vorgestellt wurde der Brutvogelatlas von der Stiftung Vogelwelt Deutschland und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten in Bonn Ende April.

Sonntag, 3. Mai 2015

Extra Tip Chefredakteur: Briefwechsel zum Mindestlohn

Briefwechsel mit Rainer Hahne, Extra Tip Chefredakteur:

He, Rainer, alte Socke, mit dem Brief “Keine Ahnung von Tüten und Blasen” hast du ja wieder voll zugeschlagen. Aber warum drischst du immer auf die Strohpuppen ein, wie Nahles und Kauder, die doch im Grunde Ihres Herzens die selbe Drecksarbeit für die Konzerne erledigen, wie du auch?

Rede doch Klartext. Es geht um den Mindestlohn, also darum, dass es ohne den Mindestlohn in diesem unserem Lande Menschen gibt, die für Hungerlöhne weit unter 8€ die Stunde voll arbeiten, aber davon nicht leben könnten, geschweige denn eine Familie ernähren.

Alter Schwede! Dieselben Leute, die sonst immer von der Familie schwärmen, als tragender Säule der Moral, der Wirtschaft des Staate und was weiß ich noch, die lassen zu oder verdienen gar daran, dass immer mehr Menschen nicht von ihrer Arbeit leben können? In einem der reichsten Länder der Welt? Wenn ich so einen Scheiss verteidigen sollte, würde. Ich auch entnervt grüssen, aber hallo.

Also gegen Bürokratie hat ja jeder was, außer den Bürokraten. Aber du tust ja so, als würde das Aufzeichnungsgebot die Betriebe mit einem riesigen Papierberg überfluten. Machen die ihre Lohnabrechnung noch mit der Hand? Schreiben die nicht sowieso auf, wer wie lange bei Ihnen arbeitet? Rechnen die gar nicht exakt ab und reichen nach Feierabend eben mal ein paar Euro aus der Kaffeekasse als Lohn rüber? Ein Schelm, der jetzt denkt, am Finanzamt vorbei, wo dein bewunderter Parteifreund Schäuble doch jeden Cent braucht. Und sei es nur, um die Lücken zu schließen, die Uschi jetzt wieder verpulvern will, mit ihrer Nörgelei an der Knarre G 36 aus der Edelschmiede Heckler und Koch. Millionen Schrott, nur weil die Wehrmacht dauernd in der Afrikanischen Hitze unterwegs ist und das Plastik von der Knarre schmilzt?

Und dann dieser Hotelketten-Göbel. Einen Brandbrief hat der Gerd Göbel geschrieben. Ein Drama spielt sich ab in Deutschland? Hallo, das kann man auch so sehen: Wenn jemand nicht in der Lage ist, seinen Leute, die für ihn arbeiten, so zu bezahlen, dass sie davon ein gutes Leben führen können, welches Recht hat der dann in diesem Lande ein Geschäft zu betreiben? Egal ob groß oder klein. Die Verleger, für die du die Drecksarbeit machst, hetzen schon lange gegen den Mindestlohn, weil ja jeder Cent, den so ein Zusteller mehr bekommt, ihren Profit schmälert. Und sie wollen ja was vererben und nicht als Arme Leute ins Grab fahren.

Und warum bezichtigst du diesen Mann gleich als Idiot? Denn das Wort leitet sich vom griechischen ἰδιώτης (idiotes) her, "Privatperson“. Es bezeichnete in der Polis Personen, die sich aus öffentlichen-politischen Angelegenheiten heraushielten und keine Ämter wahrnahmen, auch wenn sie es hätten tun können.

Also Hahne, wenn ich mit solchen Idioten in einem Boot sitzen würde, da würde ich mal den Ball ganz flach halten. Sport frei!

Samstag, 2. Mai 2015

Freihandelslüge

 Das Anfang März veröffentlichte Buch von foodwatch-Chef Thilo Bode "Die Freihandelslüge" hält sich seit einigen Wochen in den Top 5 der Spiegel-Bestsellerliste und brachte neuen Schwung in die Debatte über TTIP. Zahlreiche TTIP-Fans mussten seitdem ihre völlig übersteigerten wirtschaftlichen Versprechen radikal zurecht stutzen. Nun wäre es endlich möglich, mal die tatsächlichen Chancen und Risiken des Abkommens ehrlich abzuwägen. Die größte Gefahr durch TTIP, nämlich die Einschränkung des Gestaltungsspielraums der Politik, wird von den TTIP-Befürwortern aber weiterhin eisern ignoriert. Wie lange das wohl noch gelingt? Stimmen zu "Die Freihandelslüge" raten jedenfalls meist dazu, die Kritik an TTIP sehr ernst zu nehmen: Für Heribert Prantl ist Thilo Bodes Buch eine "eindrucksvolle Philippika". In der Süddeutschen Zeitung wünscht er sich, "es gäbe einen TTIP-Befürworter, der es vermag, Positiva so packend zu schildern, wie dies Bode bei den Negativa gelingt." Auch Die Zeit stellt fest: "Thilo Bode ist einer dieser unbequemen Zeitgenossen, von denen es auf der Welt gar nicht genug geben kann. Der Gründer der Verbraucherorganisation 'foodwatch' und ehemalige Geschäftsführer von 'Greenpeace' legt nicht nur den Finger in die Wunden, die Wirtschaft und Politik der Gesellschaft regelmäßig zufügen, sondern macht auch deren Hintergründe und Ursachen begreiflich." Doch nicht nur in den Politikredaktionen und Feuilletons kommt das Buch an - sondern auch beim Publikum. Erfahren Sie mehr über Thilo Bodes aktuelles Buch und die Reaktionen darauf: "Die Freihandelslüge" - das Buch-Honorar kommt der Arbeit von foodwatch zugute! 

Die Freihandelslüge: Warum TTIP nur den Konzernen nützt – und uns allen schadet Thilo Bode Deutsche Verlags-Anstalt München 2015 272 Seiten, 14,99 Euro

Montag, 20. April 2015

Gen-Manipulation: Nicht nur Geschmacksache

Hersteller von genmanipulierter Nahrung setzen seit Jahren alles daran, dem Verbraucher ihre heiße Ware schmackhaft zu machen. Der US-amerikanische Autor Jeffrey Smith ist der Botschaft vom Segen der Gentechnik nachgegangen.

Sein Buch erzählt von der kriminellen Energie der Agro-Unternehmer und der gekauften Politiker, die am Geschäft mit manipulierten Samen verdienen. Smith zeigt, wie unliebsame Forscher kalt gestellt und kritische Untersuchungen unterschlagen werden. Die Behörden drücken dabei oft beide Augen zu.

Jeffrey Smith: Trojanische Saaten; Riemann Verlag, 416 Seiten, 14 Euro.


Montag, 23. Februar 2015

Mehr für Medizin, solidarisch finanziert

Ein leistungsfähiges Gesundheitssystem Mehr für Medizin, solidarisch finanziert ostet Geld. Das ist der Bevölkerung bewusst. Die Mehrheit befürwortet daher steigende oder zumindest gleichbleibende Gesundheitsausgaben - vorausgesetzt, die Finanzierung erfolgt solidarisch. 
Mehr: http://www.boeckler.de/53045_53063.htm

Donnerstag, 19. Februar 2015

UNSER HARZ Februar 2015

„Stolberg im Talgrund, wie prangst du so traut“ – Volksmusikpflege in Stolberg/Harz; Einiges über die Goldschmiedefamilie Uder, die im 17. und 18. Jahrhundert in Osterode tätig war, sowie einen kostbaren Pokal; Der Vergangenheit verpflichtet, in die Zukunft gewandt – Museumsarbeit im Spannungsfeld von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; „Die Stolberger Damenkapelle“, Teil 7, Gneis – das Gestein des Jahres 2015 gibt es auch im GeoPark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen


Clausthal-Zellerfeld. Lieder und Tänze hatten in Stolberg eine lange Tradition, die noch etliche Jahre nach der Wende gelebt wurde, bis sie schließlich aufgrund von Überalterung durch veränderte wirtschaftliche Verhältnisse und Mobilität zum Erliegen kam. Heute zeugt davon noch die „Straße der Lieder“, der Weg zwischen dem Schindelbruch-Resort und dem Josephskreuz, mit einzelnen Stationen, an denen zum Verweilen und Singen eingeladen wird. Ein Bericht von Ernst Kiehl, Quedlinburg.

In Osterode war eine namhafte Goldschmiedefamilie ansässig. Über ihr Leben und ihre Werke hat die Autorin Ingrid Kreckmann eine Fülle an Informationen zusammengetragen, besonders auch über das Arbeiten mit Gold und Silber.

Museumsarbeit wird besonders interessant und anschaulich, wenn sie den Bezug zwischen gestern, heute und morgen vermittelt. Das Oberharzer Bergwerksmuseum stellt sich zu diesem Ansatz immer wieder neue Fragen – Helmut Radday hat dazu einen spannenden Beitrag geliefert.

In der Serie über die Stolberger Damenkapelle von Siegfried Oppermann wird diesmal die Rinderhaltung im Harz historisch beleuchtet.

Das Nationalparkforum berichtet über den Gneis, der zum Gestein des Jahres erklärt wurde. Es gibt ihn im Harz als Eckergneis, wo seine Entstehung vor ca. 400 Mio. Jahren begann. Im Umland sind auch ortsfremde Gneise zu finden - als Großgeschiebe oder Findlinge aus den skandinavischen Eismassen der Eiszeiten. Ein Bericht von Heinz-Gerd Röhling, Hans-Joachim Franzke und Friedhart Knolle.


UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12, Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Osterode: Kornmarkt News Presse, Kornmarkt 4
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi-Bergmann-Str. 1.

Herausgeber: 
Schriftleitung UNSER HARZ
Brigitte Lippmann
Ringstr. 30G
38678 Clausthal-Zellerfeld
108b@gmx.de