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Mittwoch, 12. Oktober 2016

UNSER HARZ Oktober 2016

UNSER HARZ Oktober 2016: Das Jägerdenkmal in Goslar; Bergahorn – der Baum des Jahres 2009; Harzer Künstlerpostkarten, Teil 8 - Goslar; Nationalparkforum: 25 Jahre Brockenhaus – Grenzgeschichte und Nationalpark im Blick

Am 19. September 2016 wurde der 90. Geburtstag des Goslarer Jägerdenkmals gefeiert. Anlass für Dr. Donald Giesecke, sich Gedanken über die Bedeutung von Mahn- und Gedenkstätten im Allgemeinen und zum Goslarer Jägerdenkmal im Besonderen zu machen. Den deutlichsten Ausdruck findet der über die Jahrhunderte stattgefundene Sinneswandel bezüglich der Kriegerehrung in dem an der Kaiserpfalz aufgestellten Werk „Goslar Warrior“ des ersten Kaiserringträgers Henry Moore. 

Gerade im Oktober ist das kräftig gefärbte Laub des Bergahorns bei uns vielerorts zu bewundern. Nicht nur über sein besonderes Holz, das in vielerlei Bereichen Verwendung findet, wird hier berichtet, auch auf botanische Besonderheiten wird hingewiesen und die besondere Geschichte dieses Baumes hier im Harz gestreift, wo er entlang der Anfahrtswege zu den meisten Gruben gepflanzt wurde.

Die vielen malerischen Motive, die die Stadt Goslar zu bieten hat, haben zahlreiche Künstler dazu angeregt, sie auf Postkarten zu verewigen. Glücklicherweise hat das Stadtarchiv diese zur Vervollständigung alter Stadtansichten gesammelt.

Im Nationalparkforum wird das Brockenhaus vorgestellt, frühere Abhörzentrale der Staatssicherheit der DDR, heute Nationalparkhaus, das in seinen Ausstellungen eine Fülle von Informationen über die Geschichte des Brockens vermittelt, seine berühmten Besucher, seine besondere Flora, die hier gut aufbereitet zu bestaunen ist, und natürlich seine besondere Funktion in der Zeit der deutsch-deutschen Teilung. Zukunftsgerichtete Fragen zu Natur und Umwelt werden ebenso an die Besucher herangetragen wie zur geologischen Entstehungsgeschichte des Harzes, zu der auch eine Fülle von Ausstellungsstücken präsentiert wird. Ein Café und ein gut sortierter Museumsshop runden das sehenswerte Angebot dieses Hauses ab.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):

Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12, und Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16,
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Brockschmidt, Dr. Willi-Bergmann-Str. 11.

Schriftleitung UNSER HARZ
Brigitte Lippmann
Ringstraße 30G
38678 Clausthal-Zellerfeld

Mittwoch, 18. Mai 2016

UNSER HARZ Mai

Ein Berg, der es in sich hat … 10 Jahre Montanforschung im Beerberg bei Sankt Andreasberg; Einiges über die Birke (nach Roth Betula pendula, 1788); Serie Harzer Künstlerpostkarten, Teil 3: Mythen, Sagen und Fabelwesen; Nationalpark-Forum: Die neue Gebietsgliederung des Nationalparks
 
Clausthal-Zellerfeld. Vor über 10 Jahren hat die Arbeitsgruppe „Bergbau“ des St. Andreasberger Vereins für Geschichte und Altertumskunde nach jahrelanger Aufwältigungsarbeit im Lehrbergwerk „Roter Bär“ sich daran gemacht, weitere Baue im Beerberg zu erschließen. Was übertage von den Spuren des Altbergbaus oft nur unter erschwerten Bedingungen zu besichtigen ist wegen der Gefahr querschießender Biker oder weil es durch rücksichtslose Forstwirtschaft verschüttet worden ist, enthüllt die Arbeit untertage Stück für Stück in meist schweißtreibender Schwerarbeit. Wunderschöne Schrämarbeiten oder feuergesetzte Gangprofile werden hier wieder freigelegt und bieten faszinierende Einblicke in den früheren Bergbau des 16. und 17. Jahrhunderts. Begleitende Recherche in den Archiven erzählt zusätzliche Bergbaugeschichte.
 
Die Birke – des Einen Freud, des Anderen Leid. Maiengrün, schon diese Bezeichnung deutet auf die Beliebtheit dieses schönen Baumes mit seiner strahlenden weißen Rinde hin. Unter ihrem Pollenflug im zeitigen Frühjahr hingegen leiden viele Menschen und manche mögen die Birke auch nicht wegen ihrer bereitwilligen Ausbreitung durch fleißige und zahlreiche Sämlinge. Doch sie schenkt uns auch viel, wie hier zu erfahren ist.
 
Der dritte Teil der Serie über Harzer Künstlerpostkarten widmet sich mystischen Darstellungen, wie sie z. B. um 1900 in der Walpurgishalle am Hexentanzplatz von Prof. Hermann Hendrich geschaffen wurden, aber auch mit den eigens als Karten konzipierten „Harzträumereien“ von Otto Boris. Und auch das Brockengespenst wurde hier verewigt.
 
Die Kernzone des Nationalparks Harz, in der die Natur sich schon jetzt frei entfalten kann, umfasst derzeit 60,3 % des gesamten Parks. In der sog. Naturentwicklungszone sind noch kleinere Eingriffe nötig, um den natürlichen Bewuchs zu unterstützen. Das Nationalparkforum zeigt und erläutert die aktuelle Karte der Zonierungen.
  
Anlage: Zonierung des Nationalparks Harz, frei mit dieser PI.
 
UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC-Touristinformation,
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, 
Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi-Bergmann-Str. 1.
 
Schriftleitung UNSER HARZ:
Brigitte Lippmann
Ringstr. 30G
38678 Clausthal-Zellerfeld
108b@gmx.de
 

Dienstag, 15. März 2016

HARZ März 2016

Der Grabenwärter – ein Traditionsberuf wird fortgeführt, Benneckenstein im Mittelalter (Teil 1), Die Schankwirtschaft „Alter Krug“ in Lerbach, Ein Goldbach sollte es mal werden, Meine Kindstaufe in Uehrde, Neue Serie: Harzer Künstlerpostkarten (Teil 1), Nachruf auf Hans-Günther Griep, Dr. Kison, der Wald und die Spinnen … Forschungskolloquium im Kloster Drübeck
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Clausthal-Zellerfeld. Auch heute noch gibt es Grabenwärter, die die Gräben des Oberharzer Wasserwirtschafts-Systems regelmäßig ablaufen. Sie kontrollieren sie auf Hindernisse aus Windwurf oder andere mögliche Verstopfungsursachen und betätigen bei Hochwasser die Schleusen der Fehlschläge. Zu Zeiten des Bergbaus war dies eine existenziell wichtige Arbeit, die auch einiger Erfahrung bedurfte, denn genügend Wasser musste zum Betreiben der Gruben immer verfügbar sein.
 
Das alte Benneckenstein entstand an einer frühmittelalterlichen Wegeverbindung, dem Thüringerfurt-Weg. Es liegt an der früheren Diözesangrenze zwischen Halberstadt und Mainz, die später abgelöst wurde durch die Grafschaftsgrenze zwischen Regenstein und Honstein, und im heutigen Dreiländereck Niedersachsen/Thüringen/Sachsen-Anhalt. Bodenfunde belegen eine erste Besiedlung in den Ortsteilen „Klippe mit Wildenberg“ und „Unterstadt“ ab dem 11. Jahrhundert. In den folgenden Jahrhunderten erfuhr der Ort diverse Teilungen, bis er 1741 von Friedrich II wieder vereint und mit den Rechten einer preußischen Stadt ausgestattet wurde.
Rainer Kutscher beschreibt die Geschichte des „Alte Krug“ genannten Lerbacher Hauses, in dem auch der Mineralwasserfabrikant Wilhelm Fritz Gärtner, genannt „Selter Fritz“, wohnte.

Der Goldbach bei der Burg Regenstein sollte wohl als Flößgewässer und Antriebsenergie für diverse Mühlen einmal viel Gewinn bringen, nennenswerte Goldmengen wurden darin jedenfalls nicht gefunden.
 
Eine kleine Anekdote erzählt in Platt von einer Kindstaufe in Uehrde. Es folgt der erste Teil unserer neuen Serie über Harzer Künstlerpostkarten, in dem die Anfänge dieser Postkarten beschrieben werden.
 
Das Nationalparkforum berichtet über das Forschungskolloquium, das im November 2015 im Kloster Drübeck stattfand. Anlass waren sowohl der 65. Geburtstag von Dr. Hans-Ulrich Kison, Initiator des Waldforschungsprogramms im Nationalpark Harz, über das hier berichtet wurde, als auch die Präsentation des Bandes 13 der Schriftenreihe aus dem Nationalpark Harz, der sich mit den Spinnen des Nationalparks beschäftigt (wird im nächsten Heft vorgestellt).
 
UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12, und Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi Bergmann-Str. 1.
 
Anl. Foto frei mit dieser PI: Hans-Günther Griep, der verdiente Harzer Haus- und Heimatforscher, dessen im vorliegenden Heft gedacht wird - er verstarb 2016. Foto Jutta Görke.
 
Herausgeber:
Schriftleitung UNSER HARZ
Brigitte Lippmann
Ringstr. 30G
38678 Clausthal-Zellerfeld
108b@gmx.de
Tel. 05323 718474

Montag, 15. Februar 2016

UNSER HARZ Februar

Vor 250 Jahren: Ballenstedt wird fürstliche Residenz (1765 - 1863); Eine Ansicht von Walkenried aus dem Jahr 1762 und Dorfklatsch 1776 - 1777: Die Geschichte des Justizamtmanns Fredersdorff in Walkenried; Zur Geschichte des Hauses der Natur in Bad Harzburg; Alte Häusernamen in Lerbach: Zwei Köhlermeister mit Vornamen Jakob und Konrad waren vor über 200 Jahren die Namensgeber für ihre Wohnhäuser; Nationalparkforum: Mit dem Smartphone unterwegs im Nationalpark – BUND Niedersachsen e. V. präsentiert aktualisierte Harz-App
 
Clausthal-Zellerfeld. Vor 250 Jahren machte Fürst Friedrich Albrecht von Anhalt-Bernburg Ballenstedt zur Sommerresidenz seines Fürstentums und leitete damit eine fast hundertjährige glanzvolle Zeit ein, besonders für die Stadt Ballenstedt. Was an Bauwerken, Kulturellem, land- und forstwirtschaftlichen Erneuerungen, aber auch an Infrastruktur, Industrie- und Bergwerksgründungen von ihm initiiert wurde und somit den anhaltischen Harz z. T. bis heute prägt, beschreibt Dr. Wolfram Babinecz im ersten Artikel. Aber auch das Leben dieses Fürsten und die äußeren politischen Bedingungen jener Zeit werden umrissen.
 
Fritz Reinboth hat selbst schon alte Darstellungen vom Kloster Walkenried veröffentlicht, doch aus dem 18. Jahrhundert gab es bisher keine. Diese Lücke schließt nun eine Zeichnung von Leopold Friedrich Fredersdorff, der seinerzeit Justizamtmann in Walkenried war, bevor eine Verleumdungskampagne ihn hier ereilte, die seiner weiteren Karriere jedoch nicht schadete.
 
Seit 1995 ist das Haus der Natur in Bad Harzburg Informationsstelle des damals neu gegründeten Nationalparks. Doch das Gebäude ist viel älter und hat eine wechselvolle Geschichte, die hier von Dr. Friedhart Knolle erzähle wird. Dieser Beitrag steht auch im Internet unterhttps://www.researchgate.net/profile/Friedhart_Knolle zum kostenlosen Herunterladen.
 
Zwei weitere Lerbacher Häuser werden beschrieben, das Jakobs- und das Konradshaus, die beide im Juni 1857 dem großen Brand im Oberdorf zum Opfer fielen, aber sofort wieder aufgebaut und schon im gleichen Jahr wieder bewohnt wurden.
 
Im Nationalparkforum wird die neue App für Wanderwege im Nationalpark vorgestellt, die beim Entdecken der vielen kleinen und großen Wunder am Wegesrand helfen soll, neue Wege vorstellt und auch Jugendliche ansprechen will.
 
UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):

 
Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi-Bergmann-Str. 1.
 
Herausgeber:
Schriftleitung UNSER HARZ

Brigitte Lippmann

Ringstr. 30G

38678 Clausthal-Zellerfeld

108b@gmx.de
Tel. 05323/718474