einblick 3/2014 vom 17.2.2014:
Mindestlohn stärkt Tarifsystem
Ob Fleischbranche, Einzelhandel oder Leiharbeit: Gewerkschaften handeln bessere Tarifverträge im Niedriglohnsektor aus. Der kommende gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro hilft dabei. Er setzt die Arbeitgeber unter Druck.
(Seite 1)
Deutschland braucht mehr Investitionen
Um die Krise in der Eurozone zu überwinden, fordern die Gewerkschaften seit Langem eine Investitionsoffensive für Europa. Das gilt insbesondere auch für Deutschland. „Hierzulande gibt es einen massiven Investitionsstau“, stellt DGB-Vorstandsmitglied Reiner Hoffmann fest.
(Seite 3)
Schweizer Votum als Warnung
„Das Ergebnis ist nicht nur bedauerlich, es hat weitreichende Konsequenzen“, erklärt DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach zum Ergebnis der Volksabstimmung in der Schweiz. Auch der Schweizerische Gewerkschaftsbund und der Europäische Gewerkschaftsbund sehen weitreichende Konsequenzen durch den Ausgang des Referendums.
(Seite 5)
Einzug in den Herrenclub
Entgeltgleichheit, Frauenquote, Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Uta Meier-Gräwe, Professorin an der Universität Gießen, erklärt, was die neue Bundesregierung anpacken muss, um die Gleichstellung von Frauen und Männern voranzubringen.
(Seite 7)
http://www.einblick.de
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Freitag, 14. Februar 2014
einblick 3/2014
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Dienstag, 4. Februar 2014
EDEKA: Arbeitsbedingungen und Mitbestimmung
Qualitatives Forschungsprojekt lotet Möglichkeiten bei der Übergabe von EDEKA-Filialen aus
Die genossenschaftlich organisierte Handelsgruppe EDEKA hat seit 2003 knapp 1.200 ihrer Geschäfte mit rund 50.000 Beschäftigten "privatisiert". Dabei werden so genannte "Regiemärkte", die bis dahin von den EDEKA-Regionalgesellschaften selbst betrieben wurden, an selbständige Kaufleute abgegeben. Meist sind es bereits in der Region aktive selbständige EDEKA-Kaufleute oder die zuvor angestellten Filialleiter, die mit Unterstützung der Regionalgesellschaft solche Märkte erwerben. Die Geschäfte sind rechtlich selbständig, beim Warenbezug, durch Mietverhältnisse und bei der Werbung aber weiterhin eng an die EDEKA angebunden.
Beschäftigte von betroffenen EDEKA-Märkten und Arbeitnehmervertreter berichten immer wieder über deutliche Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen nach der Privatisierung. Oft scherten die neuen Eigentümer nach einer Übergangsphase aus dem Tarifvertrag aus, die Arbeit verdichte sich deutlich. Zudem verlieren die Beschäftigten meist ihre betriebliche Vertretung, weil bei der EDEKA Betriebsräte vor allem auf der Ebene der Regionalgesellschaften angesiedelt sind. In den einzelnen Märkten gibt es nur selten Betriebsräte.
Eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Untersuchung des Berliner Handelsexperten Dr. Bert Warich aus dem Jahr 2011 hat ergeben, dass solche Probleme keineswegs nur in Einzelfällen auftreten. Im selbständigen Einzelhandel der EDEKA liege der Anteil der Super- und Verbrauchermärkte mit Betriebsrat bei etwa einem Prozent, vielfach komme es durch Tarifflucht der selbständigen Kaufleute zu Lohndumping, konstatierte der Forscher. Das liege auch daran, dass zahlreiche Eigentümer Betriebsräte ablehnten und im Extremfall die Gründung von betrieblichen Vertretungen behindert würde.
Eine zweite, wiederum von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Untersuchung nähert sich dem selbständigen Einzelhandel der EDEKA nun aus einer anderen Perspektive. Forscher Warich hat sechs Märkte, die in Kooperation mit zwei Regionalgesellschaften ausgewählt wurden, über 18 Monate nach der Übertragung an neue Eigentümer begleitet. Dabei geht es nicht um einen repräsentativen Überblick über das aktuelle Privatisierungsgeschehen. Der wäre gar nicht möglich, weil die Fallzahl viel zu gering und das Auswahlverfahren nicht verzerrungsfrei ist. So zeichnen sich fünf der sechs untersuchten Märkte beispielsweise dadurch aus, dass sie einen Betriebsrat haben und, untypisch für Privatisierungen, weiterhin in der Tarifbindung bleiben. Ziel des Projekts ist vielmehr zu erforschen, ob und unter welchen Umständen der Übergang ohne Verschlechterung der Arbeitsbedingungen möglich ist. Das Projekt befindet sich kurz vor dem Abschluss. Seine Ergebnisse werden voraussichtlich Anfang März veröffentlicht.
Ansprechpartner in der Hans-Böckler-Stiftung
Dr. Stefan Lücking
Abteilung Forschungsförderung
Tel.: 0211-7778-175
E-Mail: Stefan-Luecking@boeckler.de
—-- c4harry
Die genossenschaftlich organisierte Handelsgruppe EDEKA hat seit 2003 knapp 1.200 ihrer Geschäfte mit rund 50.000 Beschäftigten "privatisiert". Dabei werden so genannte "Regiemärkte", die bis dahin von den EDEKA-Regionalgesellschaften selbst betrieben wurden, an selbständige Kaufleute abgegeben. Meist sind es bereits in der Region aktive selbständige EDEKA-Kaufleute oder die zuvor angestellten Filialleiter, die mit Unterstützung der Regionalgesellschaft solche Märkte erwerben. Die Geschäfte sind rechtlich selbständig, beim Warenbezug, durch Mietverhältnisse und bei der Werbung aber weiterhin eng an die EDEKA angebunden.
Beschäftigte von betroffenen EDEKA-Märkten und Arbeitnehmervertreter berichten immer wieder über deutliche Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen nach der Privatisierung. Oft scherten die neuen Eigentümer nach einer Übergangsphase aus dem Tarifvertrag aus, die Arbeit verdichte sich deutlich. Zudem verlieren die Beschäftigten meist ihre betriebliche Vertretung, weil bei der EDEKA Betriebsräte vor allem auf der Ebene der Regionalgesellschaften angesiedelt sind. In den einzelnen Märkten gibt es nur selten Betriebsräte.
Eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Untersuchung des Berliner Handelsexperten Dr. Bert Warich aus dem Jahr 2011 hat ergeben, dass solche Probleme keineswegs nur in Einzelfällen auftreten. Im selbständigen Einzelhandel der EDEKA liege der Anteil der Super- und Verbrauchermärkte mit Betriebsrat bei etwa einem Prozent, vielfach komme es durch Tarifflucht der selbständigen Kaufleute zu Lohndumping, konstatierte der Forscher. Das liege auch daran, dass zahlreiche Eigentümer Betriebsräte ablehnten und im Extremfall die Gründung von betrieblichen Vertretungen behindert würde.
Eine zweite, wiederum von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Untersuchung nähert sich dem selbständigen Einzelhandel der EDEKA nun aus einer anderen Perspektive. Forscher Warich hat sechs Märkte, die in Kooperation mit zwei Regionalgesellschaften ausgewählt wurden, über 18 Monate nach der Übertragung an neue Eigentümer begleitet. Dabei geht es nicht um einen repräsentativen Überblick über das aktuelle Privatisierungsgeschehen. Der wäre gar nicht möglich, weil die Fallzahl viel zu gering und das Auswahlverfahren nicht verzerrungsfrei ist. So zeichnen sich fünf der sechs untersuchten Märkte beispielsweise dadurch aus, dass sie einen Betriebsrat haben und, untypisch für Privatisierungen, weiterhin in der Tarifbindung bleiben. Ziel des Projekts ist vielmehr zu erforschen, ob und unter welchen Umständen der Übergang ohne Verschlechterung der Arbeitsbedingungen möglich ist. Das Projekt befindet sich kurz vor dem Abschluss. Seine Ergebnisse werden voraussichtlich Anfang März veröffentlicht.
Ansprechpartner in der Hans-Böckler-Stiftung
Dr. Stefan Lücking
Abteilung Forschungsförderung
Tel.: 0211-7778-175
E-Mail: Stefan-Luecking@boeckler.de
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Samstag, 1. Februar 2014
einblick 2/2014 vom 3.2.2014
Pflegereform sofort angehen
Für den Pflegebereich verspricht die neue Bundesregierung Verbesserungen. Der DGB bewertet einige Ansätze im Koalitionsvertrag positiv. Es gibt aber auch noch Korrekturbedarf.
(Seite 1)
Jünger und attraktiver
Der Aufwärtstrend bei den Mitgliederzahlen der DGB-Gewerkschaften hat sich 2013 fortgesetzt. Es ist ihnen gelungen, die Mitgliederzahlen bei rund 6,14 Millionen zu stabilisieren. Fünf Gewerkschaften, die IG Metall, die NGG, die GEW, die GdP und ver.di, konnten 2013 ein Mitgliederplus erzielen.
(Seite 3)
Gute Arbeit am Set
Sinkende Gagen, unsichere Perspektiven und eine unzureichende soziale Absicherung bestimmen den Arbeitsalltag vom Filmschaffenden. ver.di und der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) wollen das gemeinsam ändern.
(Seite 5)
Mitbestimmung globalisieren
Klaus Hering, Betriebsratsvorsitzender der ArcelorMittal in Bremen und Mitglied im Euro-Betriebsrat des weltgrößten Stahlkonzerns, skizziert, wie Arbeitnehmerinteressen in globalisierten Unternehmen vertreten werden können.
(Seite 7)
http:www.einblick.de
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Für den Pflegebereich verspricht die neue Bundesregierung Verbesserungen. Der DGB bewertet einige Ansätze im Koalitionsvertrag positiv. Es gibt aber auch noch Korrekturbedarf.
(Seite 1)
Jünger und attraktiver
Der Aufwärtstrend bei den Mitgliederzahlen der DGB-Gewerkschaften hat sich 2013 fortgesetzt. Es ist ihnen gelungen, die Mitgliederzahlen bei rund 6,14 Millionen zu stabilisieren. Fünf Gewerkschaften, die IG Metall, die NGG, die GEW, die GdP und ver.di, konnten 2013 ein Mitgliederplus erzielen.
(Seite 3)
Gute Arbeit am Set
Sinkende Gagen, unsichere Perspektiven und eine unzureichende soziale Absicherung bestimmen den Arbeitsalltag vom Filmschaffenden. ver.di und der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) wollen das gemeinsam ändern.
(Seite 5)
Mitbestimmung globalisieren
Klaus Hering, Betriebsratsvorsitzender der ArcelorMittal in Bremen und Mitglied im Euro-Betriebsrat des weltgrößten Stahlkonzerns, skizziert, wie Arbeitnehmerinteressen in globalisierten Unternehmen vertreten werden können.
(Seite 7)
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Neue Studie zur Konzentration im Saatgutmarkt
Am 29.1. hat die Gruppe der Grünen/EFA im EU-Parlament eine Studie über die Konzentration im Saatgutmarkt vorgestellt, In den Teilmärkten Mais-, Zuckerrüben- und Gemüsesaatgut haben jeweils drei bis fünf Unternehmen zusammen 75 % bis 95 % Anteil am EU-Markt für das jeweilige Saatgut. Siehe http://www.greens-efa.eu/seed-diversity-and-food-security-threatened-by-an-overly-concentrated-eu-seed-market-11474.html.
Quelle:
Andreas Riekeberg
Kampagne für Saatgut-Souveränität
http://www.saatgutkampagne.org
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Quelle:
Andreas Riekeberg
Kampagne für Saatgut-Souveränität
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Donnerstag, 30. Januar 2014
Böckler Impuls Nr. 02 vom 29. Januar 2012
Der Informationsdienst der Hans-Böckler-Stiftung bringt alle zwei Wochen auf acht Seiten prägnante Analysen und Berichte rund um die Themen Arbeit, Wirtschaft und Soziales. Kurz und anschaulich für Leute mit Zeitnot geschrieben, wertet er konsequent wissenschaftliche Quellen und fundierte Fachsichten aus. Bereichert durch viele Grafiken und Schaubilder, die auch zum Nachdruck abrufbar sind.
Mindestlohn
Jeder Dritte könnte leer ausgehen
Etwa 5 Millionen Beschäftigte verdienen weniger als 8,50 Euro pro Stunde. Würde die Bundesregierung den Forderungen nach Ausnahmen vom Mindestlohn nachgeben, gingen bis zu 2 Millionen dieser Niedriglöhner leer aus.
Mehr: http://www.boeckler.de/45592_45632.htm
Gewinnbeteiligung
Ungleiche Chancen auf Erfolgsprämien
Immer mehr Arbeitnehmer erhalten Erfolgsbeteiligungen, besonders in der Metall- und Elektroindustrie. Geringqualifizierte, Leiharbeiter und Frauen gehen überdurchschnittlich oft leer aus.
Mehr: http://www.boeckler.de/45592_45627.htm
Elterngeld
Setzt er länger aus, steigt sie schneller ein
Das Elterngeld soll Müttern früher zurück ins Erwerbsleben verhelfen - und Väter dazu anregen, sich bei der Kinderbetreuung stärker zu engagieren. Das funktioniert recht gut, zeigt eine Studie.
Mehr: http://www.boeckler.de/45592_45622.htm
Wirtschaftspolitik
Im Strudel der Deregulierung
Seit den 1970er-Jahren wandelte sich die Wirtschaft vom Real- zum Finanzkapitalismus. Das war keine zufällige Entwicklung. Der Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister erkennt ein Muster, nach dem Deregulierung regelmäßig Probleme schuf, die wiederum mit weiterer Deregulierung bekämpft wurden.
Mehr: http://www.boeckler.de/45592_45620.htm
Europa
Troika attackiert Tarifsysteme
Reallöhne und Tarifbindung gehen drastisch zurück, Flächentarife werden zerstört. Das ist das Resultat der Politik von Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds in Europas Krisenländern.
Mehr: http://www.boeckler.de/45592_45609.htm
USA
Gewerkschaften verhindern Arbeitsarmut
Das beste Mittel gegen Erwerbsarmut sind starke Gewerkschaften. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des US-amerikanischen Arbeitsmarkts.
Mehr: http://www.boeckler.de/45592_45606.htm
Löhne
Jobwechsel bringt auch im Osten mehr Geld
Wer die Firma wechselt, verdient später mehr, als wenn er geblieben wäre. Für Ostdeutsche zahlt sich ein neuer Job im Osten inzwischen stärker aus als ein Umzug in den Westen.
Mehr: http://www.boeckler.de/45592_45605.htm
Hartz IV
Jeder Zweite unter 25 schafft Ausstieg
Einmal Hartz IV, immer Hartz IV? Wenigstens für junge Menschen gilt das nicht. Dennoch gelingt vielen Schulabgängern in den ersten Jahren keine dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.
Mehr: http://www.boeckler.de/45592_45599.htm
Tarifpolitik
Trends und Nachrichten
Mehr: http://www.boeckler.de/45592_45597.htm
Die nächste Ausgabe erscheint am 12. Februar 2014
Böckler Impuls http://www.boecklerimpuls.de
Gesamtausgabe als PDF:
http://boeckler.de/impuls_2014_02_gesamt.pdf
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Mindestlohn
Jeder Dritte könnte leer ausgehen
Etwa 5 Millionen Beschäftigte verdienen weniger als 8,50 Euro pro Stunde. Würde die Bundesregierung den Forderungen nach Ausnahmen vom Mindestlohn nachgeben, gingen bis zu 2 Millionen dieser Niedriglöhner leer aus.
Mehr: http://www.boeckler.de/45592_45632.htm
Gewinnbeteiligung
Ungleiche Chancen auf Erfolgsprämien
Immer mehr Arbeitnehmer erhalten Erfolgsbeteiligungen, besonders in der Metall- und Elektroindustrie. Geringqualifizierte, Leiharbeiter und Frauen gehen überdurchschnittlich oft leer aus.
Mehr: http://www.boeckler.de/45592_45627.htm
Elterngeld
Setzt er länger aus, steigt sie schneller ein
Das Elterngeld soll Müttern früher zurück ins Erwerbsleben verhelfen - und Väter dazu anregen, sich bei der Kinderbetreuung stärker zu engagieren. Das funktioniert recht gut, zeigt eine Studie.
Mehr: http://www.boeckler.de/45592_45622.htm
Wirtschaftspolitik
Im Strudel der Deregulierung
Seit den 1970er-Jahren wandelte sich die Wirtschaft vom Real- zum Finanzkapitalismus. Das war keine zufällige Entwicklung. Der Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister erkennt ein Muster, nach dem Deregulierung regelmäßig Probleme schuf, die wiederum mit weiterer Deregulierung bekämpft wurden.
Mehr: http://www.boeckler.de/45592_45620.htm
Europa
Troika attackiert Tarifsysteme
Reallöhne und Tarifbindung gehen drastisch zurück, Flächentarife werden zerstört. Das ist das Resultat der Politik von Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds in Europas Krisenländern.
Mehr: http://www.boeckler.de/45592_45609.htm
USA
Gewerkschaften verhindern Arbeitsarmut
Das beste Mittel gegen Erwerbsarmut sind starke Gewerkschaften. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des US-amerikanischen Arbeitsmarkts.
Mehr: http://www.boeckler.de/45592_45606.htm
Löhne
Jobwechsel bringt auch im Osten mehr Geld
Wer die Firma wechselt, verdient später mehr, als wenn er geblieben wäre. Für Ostdeutsche zahlt sich ein neuer Job im Osten inzwischen stärker aus als ein Umzug in den Westen.
Mehr: http://www.boeckler.de/45592_45605.htm
Hartz IV
Jeder Zweite unter 25 schafft Ausstieg
Einmal Hartz IV, immer Hartz IV? Wenigstens für junge Menschen gilt das nicht. Dennoch gelingt vielen Schulabgängern in den ersten Jahren keine dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.
Mehr: http://www.boeckler.de/45592_45599.htm
Tarifpolitik
Trends und Nachrichten
Mehr: http://www.boeckler.de/45592_45597.htm
Die nächste Ausgabe erscheint am 12. Februar 2014
Böckler Impuls http://www.boecklerimpuls.de
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Montag, 20. Januar 2014
einblick 1/2014
einblick 1/2014 vom 20.01.2014:
DGB-Neujahrspressekonferenz: „Wir sind gut aufgestellt“
Der Einsatz der Gewerkschaften hat sich gelohnt, ist die Bilanz des DGB-Vorsitzenden Michael Sommer beim Rückblick auf das Wahljahr 2013. Die Große Koalition hat zumindest teilweise die gewerkschaftlichen Forderungen aufgegriffen.
(Seite 1)
DGB-Kongress: Kontinuität und Wandel
Vom 11. bis 16. Mai stellt der DGB-Kongress in Berlin die inhaltlichen und personellen Weichen für die nächsten vier Jahre.
(Seite 3)
Nachgefragt mit Reiner Hoffmann
Reiner Hoffmann, Kandidat für die Nachfolge von Michael Sommer als DGB-Vorsitzender, erklärt, welche Akzente er setzen möchte.
(Seite 3)
Betriebsratswahlen 2014: Gelebte Demokratie
Vom 1. März bis 31. Mai finden die turnusmäßigen Betriebsratswahlen statt. Unter dem Motto „Du hast es in der Hand“ begleitet der DGB mit vielerlei Aktivitäten den Wahlkampf der Mitgliedsgewerkschaften in den Betrieben.
(Seite 5)
Hochschulen öffnen, Vielfalt fördern
Die Bundesregierung will den Hochschulpakt fortsetzen. Unter anderem soll beruflich Qualifizierten der Zugang zum Studium erleichtert werden. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack erklärt, worauf es dabei ankommt.
(Seite 7)
www.einblick.dgb.de
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DGB-Neujahrspressekonferenz: „Wir sind gut aufgestellt“
Der Einsatz der Gewerkschaften hat sich gelohnt, ist die Bilanz des DGB-Vorsitzenden Michael Sommer beim Rückblick auf das Wahljahr 2013. Die Große Koalition hat zumindest teilweise die gewerkschaftlichen Forderungen aufgegriffen.
(Seite 1)
DGB-Kongress: Kontinuität und Wandel
Vom 11. bis 16. Mai stellt der DGB-Kongress in Berlin die inhaltlichen und personellen Weichen für die nächsten vier Jahre.
(Seite 3)
Nachgefragt mit Reiner Hoffmann
Reiner Hoffmann, Kandidat für die Nachfolge von Michael Sommer als DGB-Vorsitzender, erklärt, welche Akzente er setzen möchte.
(Seite 3)
Betriebsratswahlen 2014: Gelebte Demokratie
Vom 1. März bis 31. Mai finden die turnusmäßigen Betriebsratswahlen statt. Unter dem Motto „Du hast es in der Hand“ begleitet der DGB mit vielerlei Aktivitäten den Wahlkampf der Mitgliedsgewerkschaften in den Betrieben.
(Seite 5)
Hochschulen öffnen, Vielfalt fördern
Die Bundesregierung will den Hochschulpakt fortsetzen. Unter anderem soll beruflich Qualifizierten der Zugang zum Studium erleichtert werden. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack erklärt, worauf es dabei ankommt.
(Seite 7)
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UNSER HARZ Januar 2014
UNSER HARZ Januar 2014
Gedenkstätte „Russenfriedhof“ am Massengrab der Sprengstoff-Fabrik Tanne in Clausthal-Zellerfeld; Burg Anhalt; Oberforstmeister Carl Philipp von Kropff; Räuber Danail (Ostfalenplatt); Kinderlandverschickung im Harz Teil 13; Arbeitsgemeinschaft Burgruine Scharzfels; Gewässer im Nationalpark Harz

Clausthal-Zellerfeld. Die monatliche erscheinende Heimatzeitschrift UNSER HARZ wartet auch im Januar wieder mit einer Fülle interessanter Themen auf. So befasst sich der erste Beitrag von Dr. Friedhart Knolle mit der Geschichte des Clausthaler „Russenfriedhofs“, die untrennbar mit der Sprengstoff-Fabrik „Werk Tanne“ verbunden ist. Und die Geschichte der deutschen Sprengstoffwerke wiederum zeigt eindeutig, wie früh der Zweite Weltkrieg schon geplant war. Das derzeitige Hinweisschild zu diesem Friedhof wird der Geschichte der hier hauptsächlich bestatteten ZwangsarbeiterInnen nicht gerecht. Der Russenfriedhof ist das größte Massengrab aus der Zeit der NS-Zwangsarbeit im Oberharz und befindet sich inmitten des Weltkulturerbes Oberharzer Wasserwirtschaft.
Der zweite Beitrag befasst sich mit der Burg Anhalt, auf die der Name „Anhalt“ zurückgeht, wie der Autor Horst Lange in seinem Bericht über diese Burg ausführt. Über die Gründung der Burg wurde lange gerätselt – jetzt versucht der Autor, mit einem großen Fundus an Überliefertem aus jener Zeit Licht in dieses Dunkel zu bringen.
Weiterhin gibt es einen Rückblick von Axel Paersch auf das Leben des Oberforstmeisters Carl Philipp von Kropff, der auf dem Rittergut Cattenstedt bei Blankenburg geboren wurde, und eine Ostfalenplatt-Geschichte über den Räuber Danail, der auf grausige Art zu Tode kam, obwohl er seinem Pferd die Hufe verkehrt herum aufgebracht hatte, damit niemand auf seine Spur käme...
Im 13. Teil der Serie von Wiebke Kock über eine Kinderlandverschickung im Harz werden die Verhältnisse um Weihnachten 1944, hauptsächlich nun in Magdeburg, geschildert. Die Arbeitsgemeinschaft Burg Scharzfels stellt sich und die Burg vor und im Nationalparkforum wird das neue Buch der Schriftenreihe des Nationalparks, „Gewässer im Nationalpark Harz“ besprochen.
In ausführlichen Rezensionen werden die Bücher „Reise auf den Harz – Tagebuch vom 24. Dezember 1763 bis 3. Januar 1764“ von Johann Christian Kestner vorgestellt, das mit einem Nachwort neu herausgegeben wurde, weiterhin der „Atlas vom Kommunionharz in historischen Abrissen von 1680 und aktuellen Forstkarten“, die „Heimatblätter für den südwestlichen Harzrand, Nr. 69“, „Beiträge zum Fließgewässerschutz“ vom Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen und „Die Harz-Geschichte, Band 3 – das Spätmittelalter“ von Bernd Sternal.
Verkauf:
Altenau: GLC- Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph Roemer-Str. 12, und Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Osterode: Kornmarkt News Presse, Kornmarkt 4
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi Bergmann-Str. 1.
Herausgeber:
Schriftleitung UNSER HARZ
Brigitte Lippmann
Ringstr. 30G
38678 Clausthal-Zellerfeld
108b@gmx.de
Tel. 05323 718474

Bild:
Der sog „Russenfriedhof“ – eine Gedenkstätte mitten im Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft, Foto Frank Jacobs.
—-- c4harry
Gedenkstätte „Russenfriedhof“ am Massengrab der Sprengstoff-Fabrik Tanne in Clausthal-Zellerfeld; Burg Anhalt; Oberforstmeister Carl Philipp von Kropff; Räuber Danail (Ostfalenplatt); Kinderlandverschickung im Harz Teil 13; Arbeitsgemeinschaft Burgruine Scharzfels; Gewässer im Nationalpark Harz

Clausthal-Zellerfeld. Die monatliche erscheinende Heimatzeitschrift UNSER HARZ wartet auch im Januar wieder mit einer Fülle interessanter Themen auf. So befasst sich der erste Beitrag von Dr. Friedhart Knolle mit der Geschichte des Clausthaler „Russenfriedhofs“, die untrennbar mit der Sprengstoff-Fabrik „Werk Tanne“ verbunden ist. Und die Geschichte der deutschen Sprengstoffwerke wiederum zeigt eindeutig, wie früh der Zweite Weltkrieg schon geplant war. Das derzeitige Hinweisschild zu diesem Friedhof wird der Geschichte der hier hauptsächlich bestatteten ZwangsarbeiterInnen nicht gerecht. Der Russenfriedhof ist das größte Massengrab aus der Zeit der NS-Zwangsarbeit im Oberharz und befindet sich inmitten des Weltkulturerbes Oberharzer Wasserwirtschaft.
Der zweite Beitrag befasst sich mit der Burg Anhalt, auf die der Name „Anhalt“ zurückgeht, wie der Autor Horst Lange in seinem Bericht über diese Burg ausführt. Über die Gründung der Burg wurde lange gerätselt – jetzt versucht der Autor, mit einem großen Fundus an Überliefertem aus jener Zeit Licht in dieses Dunkel zu bringen.
Weiterhin gibt es einen Rückblick von Axel Paersch auf das Leben des Oberforstmeisters Carl Philipp von Kropff, der auf dem Rittergut Cattenstedt bei Blankenburg geboren wurde, und eine Ostfalenplatt-Geschichte über den Räuber Danail, der auf grausige Art zu Tode kam, obwohl er seinem Pferd die Hufe verkehrt herum aufgebracht hatte, damit niemand auf seine Spur käme...
Im 13. Teil der Serie von Wiebke Kock über eine Kinderlandverschickung im Harz werden die Verhältnisse um Weihnachten 1944, hauptsächlich nun in Magdeburg, geschildert. Die Arbeitsgemeinschaft Burg Scharzfels stellt sich und die Burg vor und im Nationalparkforum wird das neue Buch der Schriftenreihe des Nationalparks, „Gewässer im Nationalpark Harz“ besprochen.
In ausführlichen Rezensionen werden die Bücher „Reise auf den Harz – Tagebuch vom 24. Dezember 1763 bis 3. Januar 1764“ von Johann Christian Kestner vorgestellt, das mit einem Nachwort neu herausgegeben wurde, weiterhin der „Atlas vom Kommunionharz in historischen Abrissen von 1680 und aktuellen Forstkarten“, die „Heimatblätter für den südwestlichen Harzrand, Nr. 69“, „Beiträge zum Fließgewässerschutz“ vom Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen und „Die Harz-Geschichte, Band 3 – das Spätmittelalter“ von Bernd Sternal.
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Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
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Der sog „Russenfriedhof“ – eine Gedenkstätte mitten im Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft, Foto Frank Jacobs.
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