Mittwoch, 6. Januar 2016

UNSER HARZ Januar 2016

*UNSER HARZ Januar 2016: Rückreise in die verschwindende „Harzheimat“ – Heimatsuche und Heimatpflege in den Büchern und Bildern von Karl Reinecke-Altenau – Jürgenohl - Ein neuer Stadtteil entsteht – Kunstwerke aus Hirschhorn - Handgefertigte Schmuckstücke*


Clausthal-Zellerfeld. Karl Reinecke-Altenau – noch immer setzen sich viele mit seinem Leben und Werk auseinander. Prof. Dr. Horst Denkler hat sehr sorgfältig die Zeitströmungen analysiert, in denen Reineckes Schaffen entstanden ist, und in diesem Kontext lassen sich einzelne Aspekte seines Wirkens auch sehr genau bewerten - an einigen Stellen vom Verdacht der Treue zu den Nationalsozialisten befreien, an anderen dem Urteil des nicht-originären Kitsches zuordnen. Trotzdem bleiben die braunen Flecken auf der Weste von Karl Reinecke-Altenau. Eine hochinteressante Abhandlung über den Harzer Heimatschriftsteller, Maler und Brauchtumsbegründer. Und es macht auch nachdenklich, wenn schon damals aufkommender Massentourismus, unaufhaltsame Zivilisationstechnik und Bewirtschaftung aller natürlichen Ressourcen in Reinecke Angst um Verschandelung und Zerstörung seines geliebten Harzes aufkommen ließen, die ihn zu äußersten Anstrengungen anspornte, dessen Schönheit zu erhalten.

Der vierte Bericht über den Goslarer Fliegerhorst schildert die Umwandlung des Militärflughafens in ein Wohngebiet, das hier schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts angedacht worden war. 1947, als Goslars Bevölkerung durch den Zuzug von Flüchtlingen um fast 65 % gestiegen war, wurde entschieden, auf dem Flugplatz einen neuen Stadtteil mit dem späteren Namen "Jürgenohl" entstehen zu lassen. Die britische Militärregierung knüpfte diverse Bedingungen an ihre Genehmigung, u.a. musste die Hälfte der geplanten Bebauung innerhalb von zwei Jahren soweit fertiggestellt sein, dass der Flugplatz als solcher nicht mehr zu gebrauchen war.

Rainer Kutscher beschreibt Schmuckstücke und Gebrauchskunst, die aus Hirschgeweihen bzw. Grandeln hergestellt werden.

Im Bode-Verlag ist nun das über 800 Seiten starke Standardwerk über Bergbaugeschichte und Mineralienschätze im Harz erschienen, das ebenso wie diverse andere regionale Bücher vorgestellt wird, und im Nationalparkforum wird noch einmal auf den Ablauf der Bewerbungsfrist für das Commerzbankpraktikum hingewiesen und eine ehemalige Praktikantin schildert ihre dort gemachten interessanten Erfahrungen.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):

Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi Bergmann-Str. 1.


Herausgeber:
Schriftleitung UNSER HARZ
Brigitte Lippmann
Ringstr. 30G
38678 Clausthal-Zellerfeld
mailto:108b@gmx.de

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Ideale Geschenke

Verlag Klaus Wagenbach
Der unabhängige Verlag für wilde Leser

Liebe Leserinnen und Leser,

In Ihrer Buchhandlung finden Sie die besten Geschenke. Nicht nur zur Weihnachtszeit. Sie sind buchstäblich vielseitig, duften gut, liegen angenehm in der Hand, machen schlau, brauchen keinen Strom und kennen kein Verfallsdatum…

Auf unserer Internetseite www.wagenbach.de haben wir unsere Bücher für Sie vorsortiert. In der „Wolke“ rechts oben finden Sie allerlei Schlagworte, die Ihnen beim Stöbern helfen. (Und unseren Adventskalender haben wir auch wieder aufgehängt! Online…)

Dennoch ein paar besondere Empfehlungen:

EDITION GIORGIO VASARI

"Nun ist die Sensation perfekt. Nicht im Sinne einer jähen Überraschung, vielmehr: als Ereignis und Vollendung. Denn der kleine, feine Berliner Wagenbach Verlag hat etwas Verwegenes und ganz und gar Großartiges zum Abschluss gebracht. Vor elf Jahren begonnen, liegen jetzt 45 Bände der "Edition Giorgio Vasari" vor. Ein Wunder. So sagenhaft wie diese ganzen Vasari-Viten." Peter von Becker, Der Tagesspiegel

Die Edition ist in einzelnen Bänden erhältlich oder als Gesamtausgabe (inklusive Supplement) zum Preis von € 660,60. Subskriptionspreis bei Abnahme aller Bände bis 31.12.2015: € 598,- (ISBN 978 3 8031 5067 7)

Allein in diesem Kalenderjahr sind unter anderem erschienen:

Frische Klassiker:

Stephan Hermlin, Graham Greene, Johannes Bobrowski, Egon Erwin Kisch, Pier Paolo Pasolini, Doris Lessing, Djuna Barnes

Neues von Haus-Autoren:

Saphia Azzeddine, Ricardo Piglia, Deborah Levy, Javier Sebastián

Echte Entdeckungen:

Ursula Ackrill, Pablo d’Ors, Irina Teodorescu, Marcello Fois, Luciano Valabrega

Zu fast allen aktuellen Themen:

Salvatore Settis, Anton Tantner, Horst Bredekamp, John Urry, Ute Schaeffer, Massimo Livi Bacci und:

Timothy Brook: Wie China nach Europa kam: "Selten geschieht es, dass ein Buch so viele verschiedene Erregungen zu befriedigen weiß, von denen manche erst beim Lesen entstehen: Neugier und Wissbegier, Spannung und Abenteuerlust, Überraschung und Freude am Suchen und Finden, schließlich Spaß am Rätsellösen und an der Erhellung von Unwissenheit." Harald Eggebrecht, Süddeutsche Zeitung

Wir freuen uns über Ihr Interesse, beantworten gern auch spezielle Fragen, wünschen schöne Adventstage und grüßen Sie herzlich!

Ihr Verlag Klaus Wagenbach

Verlag Klaus Wagenbach • Emser Straße 40/41 • 10719 Berlin • www.wagenbach.de

Mittwoch, 25. November 2015

UNSER HARZ November 2015

Fliegerhorst Goslar: Vom Kriegsende über „Kalten Krieg“ und „Wende“ zur Nachnutzung. Kreisübergreifende Arsenbelastung von Sankt Andreasberg bis in die Oderaue im Landkreis Osterode am Harz. Ein Mauerrest erinnert an ein untergegangenes Dorf: Einiges über die Ruine Mötlingerode am Feldbrunnen (zwischen Osterode und Dorste) – vor 25 Jahren wurde dort ein Denkstein aufgestellt. Der geteilte Harz, 1945 - 1989, Teil 7: Die Propstei Blankenburg. Nationalpark-Tag des NIG Bad Harzburg – Erlebniswanderung auf dem Naturmythenpfad Braunlage
 
Clausthal-Zellerfeld. Schon bald nach Kriegsende zog sich die US-Army aus Goslar gemäß den bereits 1943 zwischen den Besatzungsmächten vereinbarten Gebietsaufteilungen zurück und die Briten übernahmen Goslar und damit auch den Fliegerhorst. Dieser Flughafen wurde von ihnen nicht mehr benötigt und daher unbrauchbar gemacht – das Rollfeld wurde mit Wohnraum für die durch Flüchtlinge stark angewachsene Bevölkerung bebaut. Detailliert wird von Dr. Donald Giesecke und Günter Piegsa im ersten Beitrag des Heftes die sich anschließende wechselvolle Nutzung des Areals beschrieben – erst durch britische Einheiten, später durch Einheiten der neu gegründeten Bundeswehr. Nach Abzug der Bundeswehr steht nun wieder eine neue Nutzung dieses Areals an.
 
Bereits 1550 ist die erste Schmelzhütte im Sankt Andreasberger Ortsteil Silberhütte belegt. Im 19. Jh. entstand auf dem Hüttengelände ein Arsenikwerk. Ausgelöst durch Recherchen aufgrund von Krebserkrankungen in der dort lebenden Bevölkerung wurde den Schadstoffbelastungen im Umfeld der Hütte nachgegangen. Die erstaunlichen Ergebnisse mit Arsen- und Schwermetall-Auswirkungen bis weit in den Landkreis Osterode am Harz hinein sind in unserem zweiten Artikel von Dr. Friedhart Knolle veröffentlicht.
 
Am Feldbrunnen, wo die Straße nach Uehrde abzweigt, thront auf der Anhöhe ein alter Mauerrest. Was es mit diesem auf sich hat, schildert Ingrid Kreckmann im dritten Beitrag des Hefts.
 
Im 7. Teil der Serie über den geteilten Harz schreibt Wiebke Kock über die Propstei Blankenburg. Auch die Situation vieler Kirchengemeinden wurde durch die innerdeutsche Grenze beeinflusst, waren doch viele sowohl im Osten wie im Westen jetzt von ihrer Landeskirche abgetrennt. Finanziell ging es den Kirchen im Osten schlecht und damit auch ihren Angestellten, was durch die Aktion „Kirchlicher Bruderdienst“ abgemildert werden sollte.
 
Im Nationalparkforum schildert Ralf Zumbruch seinen ersten Einsatz als Nationalpark-Waldführer, den er mit einer 5. Klasse des Niedersächsischen Internatsgymnasiums Bad Harzburg auf dem Naturmythenpfad in Braunlage verbracht hat.
 
Auf der Heftrückseite präsentiert sich das Museum Burg Falkenstein.
 
Das ganze Heft steht unter
 
https://www.researchgate.net/profile/Friedhart_Knolle 
 
auch im Internet und kann dort ausnahmsweise kostenlos heruntergeladen werden.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):

Altenau: GLC- Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Osterode: Kornmarkt News Presse, Kornmarkt 4
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi Bergmann-Str. 1.
 
Schriftleitung UNSER HARZ
Brigitte Lippmann
Ringstr. 30G
38678 Clausthal-Zellerfeld
108b@gmx.de
Tel. 05323 718474

Samstag, 21. November 2015

Einblick 20/2015

einblick-Ausgabe 20/2015 vom 16.11.2015

Die Vergessenen am Arbeitsmarkt
Die relativ entspannte Lage auf dem Arbeitsmarkt täuscht über ein großes Defizit hinweg: Wer auf Hartz IV angewiesen ist, hat kaum vernünftige Chancen auf berufliche Förderung. Dabei bräuchten gerade diese Menschen dringend Hilfe auf dem Weg zurück in Arbeit.
(Seite 1)

Offensiv für Mitbestimmung
Mit der „Offensive Mitbestimmung“ wollen DGB und Gewerkschaften die Mitbestimmung in Deutschland ausbauen und weiterentwickeln. In einem Diskussionspapier hat der DGB jetzt die Debatte um eine Reform der Betriebsverfassung und der Unternehmensmitbestimmung eröffnet.
(Seite 3)

Arbeitsmarkt zweiter Klasse
Auf die erste große herzliche Umarmung der Flüchtlinge durch Wirtschaft und Politik folgt die Ernüchterung. Die hochwillkommenen neuen Arbeitskräfte sollen zwar schnell integriert werden, doch zu Bedingungen, die der DGB nicht akzeptiert.
(Seite 5)

Spielraum nicht genutzt
Die Bundesregierung muss die EU-Richtlinie zur öffentlichen Auftragsvergabe bis April 2016 in nationales Recht umsetzen. DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell bedauert, dass die Chancen der neuen europäischen Vorgaben nicht ausreichend genutzt werden.
(Seite 7)

+++ Aufkleber-Aktion: Gewerkschaft macht glücklich +++
Dieses fröhliche Statement gibt es auf Bögen mit je sechs Aufklebern (Durchmesser 10 cm) und kostet drei Euro plus Versandkosten. Bestellungen unter:
www.bit.ly/aufkleber_glueck


Quelle: www.einblick.de

Donnerstag, 29. Oktober 2015

UNSER HARZ September 2015

Das Offizierscasino des Fliegerhorstes Goslar: Architektonische Besonderheiten – ursprüngliche Funktion – ungewisse Zukunft, Einiges über die Vogelbeere, die auch Eberesche genannt wird, Eishockey im Harz … vom Eisteich zum Eisstadion – Erfolgreiche Ausstellung im Heimatmuseum Braunlage und nachgefragte Broschüre, Viel Wissenswertes vom „Hospital“ Ellrich, Wie steht es um den Wald? Die 13. Bundeswaldinventur, Serie Der geteilte Harz, 1945–1989 – Teil 5, Totholz ist Leben – und unverzichtbar im natürlichen Wald

Clausthal-Zellerfeld. Das Offizierscasino auf dem ehemaligen Goslarer Fliegerhorst ist in die Schlagzeilen geraten, weil das denkmalgeschützte Gebäude nicht in das Nutzungskonzept der derzeitigen Eigentümer des Areals passt und abgerissen werden soll. Der erste Artikel beschäftigt sich mit der Geschichte und Bedeutung des Fliegerhorst-Ensembles und speziell des Offizierscasinos und beschreibt seine aufwendige Ausstattung.

Als weitere Baumart wird die Eberesche vorgestellt - ihr Wuchs, ihr Vorkommen bis hoch in den Norden und ihre mystische, praktische und medizinische Bedeutung. 

Von Ende März bis Anfang Juni dieses Jahres war im Heimatmuseum Braunlage die Sonderausstellung „Eishockey im Harz … vom Eisteich zum Eisstadion“ zu sehen. Sie stellte – wie dies auch die dazu erschienene Broschüre tut – die Entwicklung dieser Sportart im Harz vor bis hin zur immerhin erfolgten Bewerbung um die Anwartschaft für die Winterolympiade 1936.

Nicht nur von dem Kirchen-Kleinod aus dem 14./15. Jahrhundert, auch vom ehemaligen Hospital in Ellrich gibt es eine Menge zu berichten über deren Geschichte, ihre Kostbarkeiten und das Leben der früheren sog. Hospitaliten.

Innerhalb der europäischen Staaten ist Deutschland das Land, das den größten Holzvorrat aufweist. Der Bericht über die 13. Bundeswaldinventur liefert neben Fakten über Waldveränderungen in den letzten 10 Jahren auch Auskünfte über Waldverteilung, Holzverwendungen, Waldumbau, Klimaauswirkungen und volkswirtschaftliche Größenordnungen der Holzindustrie.

Im 5. Teil der Serie über den geteilten Harz wird die Lage im Zonenrandgebiet geschildert, die für den Harz eine schwierige Zeit bedeutete. Wege endeten plötzlich, das Wandergebiet war eingeschränkt, auch touristische Förderprojekte, oft in Form unsäglicher Bettenburgen, konnten daran nichts ändern, ebenso wenig die Deutschlandwanderung des damaligen Bundespräsidenten 1979 mit ihren Harzer Etappen. Etwas Erleichterung brachte der „Kleine Grenzverkehr“, jedoch nur für Autofahrer, da mit den öffentlichen Verkehrsmitteln große Umwege gemacht werden mussten, die direkten Verbindungen bestanden ja nicht mehr.

Das Nationalparkforum klärt darüber auf, was Totholz (ein Bild stehenden Totholzes befindet sich diesmal auch auf der Titelseite) für den Wald bedeutet. 

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):

Altenau: GLC-Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
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Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Osterode: Kornmarkt News Presse, Kornmarkt 4
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UNSER HARZ Oktober

Bekannte Musiker weltweit schätzen Bässe aus dem Harz – 25 Jahre E-Bass-Manufaktur in Clausthal-Zellerfeld; Flugplatz Goslar – vom zivilen Flughafen zum militärischen Fliegerhorst Goslar 1927-1945; Vor 180 Jahren brannte es auf dem Brocken; Zum 175. Todesjahr von Johann Friedrich Blumenbach (1752–1840), der die Ordnung der Fledermäuse mit dem wissenschaftlichen Namen CHIROPTERA prägte; Der geteilte Harz 1945–1989, Teil 6; Nationalparkforum: NS-Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter in den Westharzwäldern – auch im heutigen Nationalpark
 
Clausthal-Zellerfeld. Die E-Bassmanufaktur Gerald Marleaux in Clausthal-Zellerfeld, die sich weltweit schon längst einen Namen gemacht hat und bekannte Musiker beliefert, feiert im Oktober ihr 25jähriges Betriebsjubiläum – Grund genug, diesen Betrieb einmal vorzustellen.
 
Als 1925 mit dem Bau des zivilen Goslarer Flugplatzes begonnen wurde, hatte er außer den Flugtagen in den ersten Jahren noch wenig Bedeutung. Unter Umgehung des Versailler Vertrages wird er zwischen 1935 und 1937 zum Fliegerhorst ausgebaut und in der Folge mit militärischen Einheiten belegt. Im Krieg fanden von hier aus einige bedeutendere Operationen statt, bis er im August 1944 von der amerikanischen Luftwaffe bombardiert wurde. Bauweise und Bedeutung des Goslarer Fliegerhorstes werden hier detailliert vorgestellt.
 
Hatte der schwedische Naturforscher Linné die Fledermäuse noch in der Familie der Menschen und Affen eingeordnet, so wurde bald darauf von dem vor 175 Jahren verstorbenen Johann Friedrich Blumenbach, der an der Göttinger Universität promoviert und fast 60 Jahre lang gelehrt hatte, der für ihre Gattung heute noch gültige Ordnungsname „CHIROPTERA“ eingeführt.
 
In den Jahren 1957 bis 1961 durften Ostdeutsche nach Westdeutschland reisen und umgekehrt. Viele Begegnungen fanden in dieser Zeit statt, getragen von der Hoffnung und dem Bekenntnis, wieder ein Volk werden zu müssen. Doch es wurde noch ein langer Weg …
 
Im Nationalparkforum wird die endlich begonnene Aufarbeitung der Geschichte der Kriegsgefangenen in der Forstwirtschaft des Westharzes vorgestellt. Holz war ein kriegswichtiger Rohstoff und so hatte praktisch jedes Harzer Forstamt ein eigenes Kriegsgefangenenlager. Dieser wichtige Beitrag steht unter https://www.researchgate.net/profile/Friedhart_Knolle auch im Internet und kann dort kostenlos heruntergeladen werden.
 
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Altenau: GLC- Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12; Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Osterode: Kornmarkt News Presse, Kornmarkt 4
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi Bergmann-Str. 1.
 
Anlage: Die MTV-Hütte Oderteich, heute Hummel-Maaß-Hütte genannt, war im 2. Weltkrieg ein Lager für kriegsgefangene Franzosen und Russen. Foto Siegfried Wielert, frei mit dieser PI.
 
Schriftleitung UNSER HARZ
Brigitte Lippmann
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Dienstag, 6. Oktober 2015

Einblick Umfrage, TTIP und Flucht

einblick-Ausgabe 15/2015.

einblick-Umfrage

Für die Arbeit der einblick-Redaktion ist es wichtig, die Lesegewohnheiten und Interessen unserer Abonnentinnen und Abonnenten zu kennen. Außerdem würden wir gern wissen, ob unsere AbonnentInnen den einblick künftig als pdf-Datei per E-Mail oder im Print-Abonnement per Post erhalten wollen oder vielleicht sogar lieber als App auf dem Tablet-Computer lesen wollen.Deshalb bitten wir Sie / euch, an unserer kleinen Umfrage teilzunehmen. Das geht online unter https://www.dgb-umfrage.de/einblick/ oder auch mithilfe des Fragebogens im Anhang (per Mail an abo@graewis.de).

Herzlichen Dank!


Solidarisch mit den Flüchtlingen

DGB und Gewerkschaften heißen Flüchtlinge in Deutschland willkommen. Sie verurteilen Übergriffe und Gewalt und erwarten, dass der Staat seinen Pflichtennachkommt und die Hilfe nicht allein dem ehrenamtlichen Engagement überlässt.

(Seite 1)

Freihandelsabkommen: Auf nach Berlin

Am 10. Oktober werden Zehntausende Demonstranten in Berlin erwartet, die den politischen Akteuren in Berlin und Brüssel klar machen, dass die BürgerInnendie geplanten Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada ablehnen.

(Seite 3)

Nur satt und sauber war gestern

Mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG II) will die Bundesregierung die Qualität der Pflege verbessern und die Pflegebedürftigkeit neu definieren. DGB und Gewerkschaften begrüßen das geplante Gesetz, vermissen aber klare Vorgaben für Personalausstattung und -bezahlung und ein Konzept für eine nachhaltige Finanzierung.

(Seite 5)

Die Betreuungsgeld-Dividende

Nach dem gerichtlichen Aus für die umstrittene „Herdprämie” herrscht in der Politik Uneinigkeit, wohin die frei werdenden Mittel fließen sollen: in eine Landesförderung, in die Kindertagesstätten oder einfach in den Bundeshaushalt? Unser Autor Thomas Gesterkamp schlägt vor, endlich das Gehalt der ErzieherInnen zu erhöhen.

(Seite 7)

http://www.einblick.dgb.de

einblick 13/2015 vom 29.06.2015:

Sozialpartnerschaft geht anders
Beim Poststreik geht es nur vordergründig um mehr Lohn und weniger Arbeitszeit. Im Mittelpunkt steht vor allem die Frage: Darf ein prosperierendes Unternehmen Arbeitnehmerrechte und -entgelte schleifen, um den Profit zu erhöhen?
(Seite 1)


Gekommen, um zu arbeiten
Flüchtlinge sollen schneller als bisher eine Chance auf dem Arbeitsmarkt erhalten. Während die Politik noch auslotet, was möglich ist, sind Gewerkschaften, Arbeitgeber und Wissenschaft schon einen Schritt weiter.
(Seite 3)


Der EGB stellt sich neu auf
Eine gerechte Gesellschaft, gute Arbeit und Arbeitnehmerrechte sind die Themen, mit denen der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) das Vertrauen der Menschen in Europa stärken will. Die Weichen für die Zukunft stellt der EGB auf seinem Kongress vom 29. September bis 2. Oktober in Paris.
(Seite 5)


Fitnesscheck mit fatalen Folgen
Die EU-Kommission will mit dem REFIT-Programm Bürokratie abbauen und für eine transparentere EU-Politik sorgen. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach erklärt, wie die „Better Regulation“-Pläne der EU stattdessen Mitbestimmung und Gesundheitsschutz gefährden und den Bürokratie-Aufwand erhöhen.
(Seite 7)

www.einblick.de